German Grammar: sein + zu + Infinitiv
sein + zu + infinitive

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German Grammar: sein + zu + Infinitiv
sein + zu + infinitive

Was kann ich nach dem Essen machen? Kann ich beim Abspülen helfen?
Ja, gerne. Die Teller sind abzuspülen und die Küche ist aufzuräumen.
Alles klar, wird gemacht!
Danke für die Hilfe!
Die Konstruktion sein + zu + Infinitiv ist eine sogenannte Passiversatzform. Man kann sie als Alternative zu können oder müssen verwenden.
Ob müssen oder können gemeint ist, hängt vom Kontext ab.
Die Konstruktion ist wirklich einfach. Du deklinierst das Verb sein und fügst dann zu und das 2. Verb im Inifinitiv (also unverändert) hinzu.
Sehen wir uns erstmal ein paar Beispiele an:
Ersatz für müssen:
Diese Form drückt eine Notwendigkeit aus, z.B. wenn es um wichtige Aufgaben geht. Sie kann auch, je nach Kontext, eine ähnliche Bedeutung mit sollen haben.
Nach der Party ist aufzuräumen. → Nach der Party muss/soll aufgeräumt werden.
Diese Aufgabe ist zuerst zu erledigen. → Diese Aufgabe muss/soll zuerst erledigt werden.
Die Verkehrsregeln sind zu beachten. → Die Verkehrsregeln müssen beachtet werden.
Es ist noch so viel zu tun! → Es muss noch so viel getan werden.
Diese Ersatzformen sind nur in der Amtssprache gebräuchlich. In der Umgangssprache klingen sie überformell und teilweise unhöflich.
Die Ersatzformen für können hingegen werden häufig benutzt:
Ersatz für können:
Diese Form drückt aus, dass etwas gemacht werden kann (oder auch nicht). Auch hier kann die Bedeutung, je nach Kontext, auch dürfen sein.
Das ist nicht zu ändern. → Das kann nicht geändert werden.
Die Krankheit ist zu heilen. → Die Krankheit kann geheilt werden.
Mein Haus ist auf der linken Seite zu sehen. → Mein Haus kann auf der linken Seite gesehen werden.
Es gibt noch eine letzte Bedeutung, die auch häufig verwendet wird. sein + zu + Infinitiv kann auch dürfen ersetzen.
Ersatz für nicht dürfen:
Hier wird ausgedrückt, dass etwas nicht gemacht werden darf. Meistens wird die negative Form verwendet.
Dieser Raum ist nicht zu betreten! → Dieser Raum darf nicht betreten werden.
Im Büro ist nicht zu rauchen! → Im Büro darf nicht geraucht werden.
Im Alltag würdest du dann vielleicht so ein Gespräch hören:
Hast du gehört? Sabrina hat gestern gekündigt, ihre Koffer gepackt und ist einfach weg...
Was?! Aber warum? War sie hier so unglücklich? Das ist ja nicht zu glauben...
Ich weiß es nicht. Keiner hat von ihr gehört.
Sabrina war nie aufzuhalten, sie macht wirklich was sie will.